Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin präsentierte 2024 die Ausstellung „Estuaries“ der Künstlerin Naama Tsabar. Nach dem Ende der Laufzeit stand jedoch der fachgerechte Abbau der Kunstausstellung an. Die komplexen, teils raumgreifenden Installationen erforderten eine sorgfältige Planung und Ausführung. Denn nur so konnten eine zerstörungsfreie Demontage und die sichere Verpackung für den Weitertransport gewährleistet werden.
Abbau Kunstausstellung: Besondere Anforderungen
Die Herausforderung lag in der Vielfalt der modernen Materialien und der oft untrennbaren Verbindung der Kunstwerke mit der Ausstellungsarchitektur. Anders als bei klassischen Objekten mussten hier beispielsweise teils speziell für die Ausstellung angefertigte Wandintegrationen berücksichtigt werden. Daher umfasste der Auftrag die Betreuung des Art Handling Teams, die Kontrolle des Zustands der Kunstwerke im Abgleich mit den Aufbau-Fotografien sowie die Verpackung nach strengen Vorgaben.
Ein flexibler Prozess im Dialog mit der Kunst
Der Abbau erfolgte in enger Abstimmung mit der Künstlerin und dem Museumsteam. Jeder Tag brachte neue, spannende Herausforderungen, die flexible Lösungen erforderten. So reichten die Arbeiten von der Demontage filigraner Komponenten bis zur sorgfältigen Reinigung empfindlicher Oberflächen. Zudem halfen Gespräche mit der Künstlerin dabei, die Intention hinter den Werken zu verstehen und die Demontage entsprechend zu planen.
Erfolgreicher Abschluss ohne Schäden
Der größte Erfolg des Projekts war schließlich der reibungslose und termingerechte Abbau der Kunstausstellung ohne jegliche Beschädigung der empfindlichen Werke. Die professionelle Koordination und die sorgfältige Handhabung aller Objekte wurden von der Künstlerin sehr geschätzt, was in einer Einladung nach New York mündete. Das Projekt unterstreicht somit die Notwendigkeit spezialisierter Kenntnisse beim Umgang mit zeitgenössischer Kunst.









