Für das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg stand die Aufarbeitung eines historischen Zigarettenautomaten an. Das Objekt zeigte deutliche Spuren seiner früheren Nutzung im Freien und anschließender Vernachlässigung. Beispielsweise war der rote Lack stumpf und partiell korrodiert, sowohl innen als auch außen. Deshalb war eine sorgfältige konservatorische Reinigung des Museumsobjekts notwendig. Ziel war es, seinen Zustand zu stabilisieren und die Lesbarkeit für die museale Präsentation zu verbessern.
Konservatorische Reinigung Museumsobjekt: Der Prozess
Der Wunsch des Museums war eine behutsame Reinigung und Reduzierung der Korrosion für ein klareres Erscheinungsbild. Um dies zu erreichen, wurde der Automat zunächst teilweise demontiert. Alle entnehmbaren Elemente, wie die Sichtfenster der Zigarettenschachteln, wurden ausgebaut. Dadurch konnte eine gründliche Bearbeitung aller Oberflächen ermöglicht werden. Die Reinigung erfolgte Schritt für Schritt. Dabei wurde sie an die verschiedenen Materialien wie lackiertes Metall, Aluminium und Glas angepasst.
Überraschungen im Inneren
Während der Demontage und Reinigung kamen im Inneren des Automaten interessante Fundstücke zum Vorschein: alte Münzen und sogar Reste eines alten Reinigungsmittels. Diese Funde sind Zeugen der langen Nutzungsgeschichte. Sie wurden dokumentiert und dem Museum übergeben. Die Reinigung selbst erforderte Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn die originalen Oberflächen sollten nicht beschädigt werden. Dennoch mussten die störenden Korrosionsprodukte und Schmutzschichten reduziert werden.
Ein Stück Alltagsgeschichte neu präsentiert
Das Ergebnis ist ein deutlich aufgefrischter Zigarettenautomat, dessen Details wieder klar erkennbar sind. Die konservatorische Reinigung des Museumsobjekts hat die Korrosion gestoppt. Außerdem hat sie dem Objekt seine ursprüngliche Ausstrahlung zurückgegeben, ohne die authentischen Gebrauchsspuren zu verwischen. Die positive Rückmeldung bestätigte den Erfolg der Maßnahmen.









