Das historische Windrad in Chemnitz, ein Denkmal der Agrartechnik, zeigte nach Jahren im Freien deutliche Witterungsspuren. Die bestehende Schutzschicht war nämlich besonders im unteren Bereich des Turmfachwerks abgeblättert. Die zentrale Aufgabe war daher ein neuer, transparenter Korrosionsschutz. Das Denkmal sollte zwar seine authentische Optik behalten, aber dennoch nachhaltig vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
Planung und Umsetzung des Korrosionsschutzes
Der Auftrag umfasste die Entfernung der aktiven Korrosion, die Erneuerung des transparenten Lacks im unteren Bereich und das Auftragen eines schützenden Wachses. Aufgrund des begrenzten Zugangs mussten jedoch alle Arbeiten entweder von einem Hubsteiger aus oder direkt auf der Plattform, gesichert im Klettergeschirr, durchgeführt werden. Eine weitere Anforderung war außerdem die Anfertigung einer abschließbaren Leitersicherung, um das Denkmal vor unbefugtem Beklettern zu schützen.
Der neue Korrosionsschutz am Denkmal
Nach der Erstellung von Probeflächen wurden zuerst die punktuellen Korrosionsstellen sorgfältig entfernt und der transparente Decklack erneuert. Als finale Schutzmaßnahme wurde die gesamte Oberfläche anschließend mit einem speziellen Wachs überzogen. Dieser optimierte Korrosionsschutz am Denkmal verlängert die Standzeit der Lackierung erheblich. Abschließend wurden alle beweglichen Teile neu abgeschmiert, um so die Funktion des Windrades zu gewährleisten.
Ein Denkmal für die Zukunft gesichert
Das Ergebnis ist ein rundum geschütztes Windrad. Der erneuerte Korrosionsschutz am Denkmal sichert das Objekt nun für viele weitere Jahre, ohne seine historische Patina zu verbergen. Die neu angefertigte Leitersicherung sorgt zudem für die notwendige Sicherheit auf dem Gelände.









